Wie eine Umfrage für TNS Infratest ergab, rasen Autofahrer mit einem Einkommen über 2.500 Eur weitaus häufiger als andere. Oh, welch eine Überraschung, irgendwie muss die blecherne Unterleibsverlängerung samt Tankstopps ja auch bezahlt werden. Interessanterweise fänden 87% der Befragten ein Tempolimit mit einer Obergrenze von bis zu 140 km/h positiv. Negativ sticht da die Gruppe der Autofahrer über 50 Jahre hervor, wo nur 82% dieser Meinung sind. Kein Wunder, die Klimafolgen ihrer ebenso sinnlosen wie für die anderen Verkehrsteilnehmer nervigen Raserei werden sie ja nicht mehr erleben.
28.02.2007
US-Pfarrer poppen Bistum in die Pleite
Es hat schon etwas sehr Skurriles an sich: Per Zölibat verbietet die katholische Kirche ihren Pfaffen geschlechtliche Beziehungen. Gleichzeitig zahlt sie bigott und schweigsam Unterhalt für Kinder, die Pfarrer beim Sex mit irgendwelchen Frauen außerhalb des auch in der eigenen Ideologie erlaubten Rahmens einer Ehe zeugen. In den USA muss nun mit dem Bistum San Diego die fünfte Diözese Gläubigerschutz beantragen. Grund sind 150 Klagen wegen sexuellen Missbrauchs, deren Forderungen die finanziellen Möglichkeiten des Bistums übersteigen. Alleine die Einigungskosten sollen sich auf mehr als 200 Millionen Dollar belaufen. Die Opfer und deren Vertreter kritisierten das Vorgehen des Bistums:
Das “Opfer-Netzwerk der von Priestern Missbrauchten” bezeichnete den geplanten Schritt in die Insolvenz als “moralischen Bankrott eines eigennützigen Bischofs, der Angst vor unbequemen Fragen über das Verwöhnen und Verheimlichen pädophiler Priester” habe.
Mein Vorschlag: Direkter Durchgriff auf den Vatikan für jeden Fall des sexuellen Missbrauchs durch seine Erfüllungsgehilfen weltweit! Entweder schafft man dann endlich dieses dümmliche Zölibat ab oder der Vatikan als Ganzes muss dann Insolvenz anmelden - beides wäre als erfreulich zu bezeichnen.
Bliebe noch zu klären, ob die Pfarrer schon vorher pädophil waren oder ob sie sich wegen der permanenten Unterdrückung ihrer natürlichen Bedürfnisse an Kindern vergreifen, weil diese schwach und leichter zu manipulieren sind, damit sie schweigen.