Spruch des Tages
Bomben für Bonzen!
Mittelfristig werden wir nicht um eine sozialverträgliche Beschränkung des Privateigentums umhin kommen. Oder wie lange wollen wir weiter mit ansehen, wie auf der einen Seite z.B. raffgierige Vermieter und Spekulanten ihre nicht selbst genutzten Immobilien leerstehen lassen und dafür vom Staat subventioniert werden, während auf der anderen Seite Obdachlose auf der Straße leben müssen?
Je länger ich mir das antisoziale und faschistoide Treiben der deutschen Möchtegern-Eliten aus Politik und Wirtschaft anschaue, desto mehr gelange ich zu der Überzeugung, dass ein paar wenige Kugeln zum richtigen Zeitpunkt in den richtigen Köpfen die einzige Möglichkeit wären, den großen Kugelhagel in naher Zukunft abzuwenden.
Kommentar:
Alleine dafür, dass sie solche Arbeitsbedingungen geschaffen haben, hätte heute schon so mancher Vertreter der Arbeitgeberverbände den Tritt ins Genick oder die Kugel zwischen die Augen verdient ![]()
Der modern(d)e Kapitalismus kann nicht das Ende der gesellschaftlichen Entwicklung sein. Dafür ist er noch zu nah an der Sklaverei und zu weit von wirklicher Zivilisation entfernt.
Neoliberalismus ist dumm und menschenfeindlich.
Heute erhielt ich eine Zuschrift von einem Leser mit der Warnung vor betrügerischen Drückerkolonnen, die aktuell in Nordrhein-Westfalen (NRW) ihr Unwesen treiben sollen:
Heute klingelte es gegen Mittag an der Tür und ein junger Mann fragte, ob ich an einer Befragung teilnehmen würde. Angeblich ging es um das Thema Jugendkriminalität. Er stellte ein paar Fragen zu meinem Alter, meinem Beruf und zwei oder drei oberflächliche Fragen zum Thema Jugendkriminalität, z.B. zur vermuteten Rückfallquote. Angeblich sei er Teil einer Selbsthilfegruppe von ehemaligen Jungkriminellen und man wolle Vorurteile prüfen / abbauen, berichtete er weiter. Angeblich hätten sie eine Firma gefunden, die ihnen eine Chance gebe, nun eine Ausbildung zum Krankenpflegehelfer zu machen. Dazu müssten er und seine Mitstreiter angeblich beweisen, dass er Leistung bringen könne und so genannte Leistungspunkte sammeln. Dann kam die Frage danach, ob man sich vorstellen könne, ehemalige Jungkriminelle, wie er selbst einer sei, zu unterstützen. Erst dachte ich an eine dreiste Form der Hausiererei und erwartete die Frage nach einer Spende, aber dann zog er einen Zettel hervor, auf dem diverse Zeitschriften aufgelistet waren, dahinter eine Punktzahl zwischen 1 und 5 Punkten. Er brauche 300 Punkte, bevor er seine Ausbildung machen könne, meinte er. Inzwischen war mir klar, dass es sich um eine banale Drückerkolonne handelt, die mit psychologischen Tricks leichtgläubige Menschen übertölpeln will. Erst wird versucht, über den Fragebogen und das Gespräch an sich Empathie aufzubauen. Und dann wird an das soziale Gewissen appelliert, um für windige Betrüger, die Hintermänner der Drückerkolonne, Abos überflüssiger Zeitschriften an die Mann bzw. an die Frau zu bringen. Besonders dreist finde ich, dass es vorgeblich um Vorurteile gegenüber Jungkriminellen geht, damit die Befragten es erst gar nicht wagen daran zu denken, dass da gerade jemand vor ihnen steht, der eher seine kriminelle Karriere fortsetzt als beendet.
Ich beendete jedenfalls das Gespräch umgehend, verabschiedete mich und schloss die Tür. Zugleich war mir etwas mulmig. Was, wenn es nicht oder nicht nur um das Verkaufen irgendwelcher Abos ging, sondern auch um das Abklopfen der Gegend nach lukrativen Einbruchszielen? Immerhin gibt es an meinem Wohnort fast nur Einfamilienhäuser und vor den Garagen stehen vorrangig Fahrzeuge der gehobenen Mittelklasse und Oberklasse.
Ich werde jedoch noch heute die Polizei über diese dreisten Betrüger informieren und hoffe, dass vor allem die Hintermänner gefasst werden können. Sie würde ich bitten, diese Nachricht umgehend an so viele Personen wie möglich weiterzuleiten, damit niemand auf diese Masche hereinfällt.
Das tue ich hiermit. Schlagen Sie bitte solchen Betrügern die Tür vor der Nase zu, falls diese bei Ihnen aufkreuzen sollten!
Die Stadt Duisburg erklärt, dass es sanktionierten alleinstehenden ALG II-Beziehern zuzumuten ist, obdachlos zu werden.
Nachrichten Heute - Hartz IV führt in Obdachlosigkeit
Kommentar:
Eigentlich ein Fall für das Verfassungsgericht, einmal den Bestand des grundgesetzlich geforderten Sozialstaates zu überprüfen. Dass solche Dinge das Ergebnis von Gesetzen sind, die von Unpersonen wie dem VW-Nuttenbaron Peter Hartz unter Beteiligung von neoliberalen Verbrechern wie Roland Berger oder McKinsey verbrochen wurde, erstaunt hingegen nicht. Die konnten schon immer nur am besten all das in Monaten oder Jahren zerstören, was die Menschen in Jahrzehnten voller Mühe aufgebaut hatten.
So wie man in einer Gesellschaft deren moralische Qualität an dem Umgang mit den schwächsten Mitgliedern ablesen kann, ist die moralische Qualität eines Systems am Umgang mit seinen Kritikern und Gegnern ablesbar. Der Sozialismus in seiner theoretischen Urform würde selbst denjenigen das Überleben ermöglichen, die sich gewaltfrei gegen das System stellen. Der Kapitalismus in seiner Urform liefert hingegen schon all diejenigen dem Tod, z.B. durch Verhungern, aus, die sich nicht an dem verlogenen Spiel des gegenseitigen Betrugs und der maßlosen Ausbeutung beteiligen wollen.
Wenn man einmal kritisch beäugt, was dieser Tage so aus Ministerien, Arbeitgeberverbänden und Lobbygruppen für geistiger Unrat verbreitet wird, könnte man meinen, dass auf deren Computern NS-Office installiert sein muss.