Und noch ein CDU-Plakat-Remix (cduremix09)

26.08.2009

cduremix09_jung

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Links des Tages

27.04.2009

Spruch des Tages

12.10.2008

Man muss schon ein bis ins Mark korrupter und vollkommen inkompetenter Politiker Politikdarsteller sein, um nun in der Finanzkrise ausgerechnet jenen nichtsnutzigen, maßlosen und egomanischen Verbrechern in Nadelstreifen – gemeint sind die Banker, Spekulanten und Zocker der Finanzwirtschaft – unzählige Milliarden des Steuerzahlers in den Hals zu drücken und in Manier des Sparkassen-Bundespräsidenten Horst Köhlers dafür nur eine popelige Entschuldigung zu verlangen.

Erstens wäre das Geld bei den Bürgern des jeweiligen Landes am besten aufgehoben, z.B. als einmalige steuerliche Sonderrückzahlung an die Bürgerinnen und Bürger, wobei die Ärmsten am meisten bekommen müßten. Gleichzeitig könnte man den Regelsatz von Hartz IV endlich auf ein menschenwürdiges Niveau anheben und dabei auch die horrenden Preissteigerungen der vergangenen Jahre entsprechend berücksichtigen. Die Bürgerinnen und Bürger würden das Geld, ausgehungert von den ganzen versteckten Lohnkürzungen der vergangenen Jahre, unmittelbar in Konsum umsetzen und so die einheimische Wirtschaft mitsamt der regionalen Finanzwirtschaft stützen. Und das wäre in einer Zeit, wo der Export vor einem unvorhersehbar großen Einbruch steht, dringend geboten.

Zweitens ist es als überaus abartige Perversion des Kapitalismus zu betrachten, wenn ausgerechnet die unfähigen und sich selbst Millionengehälter einsteckenden Hohepriester dieses kranken, menschenverachtenden Systems kein negatives Feedback für ihr zügelloses und gierkrankes Verhalten bekämen. Es sollte auch diesen hohen Herrschaften vergönnt sein, voll bis hin zu Hartz IV für ihre Fehler zu haften, auch wenn deren Bank- und Versicherungsklitschen daran krepieren. Immerhin würde dieses Pack dann auch von der Regelsatz-Erhöhung profitieren. Mehr sollte man diesen Dreckschweinen, die indirekt oft genug um Existenzen und Menschen (z.B. Arbeitsplätze und deren Abbau bei Fusionen / feindlichen Übernahmen) gezockt haben, nicht zugestehen. Jeder durchschnittliche Arbeitnehmer und kleine Selbständige wird im Falle des Fehlverhaltens mit Pleite und Hartz IV bestraft, aber den reichen und in der Regel bestens ausgebildeten Figuren des oberen Bürgertums wollen wir diese Freiheit nicht zugestehen? Wo bleibt denn jetzt das Geschrei nach der Freiheit zum Scheitern für diejenigen, die nun die Staatschefs rund um den Globus um unzählige Milliarden für ihre unseriösen bis kriminellen Zockereien anbetteln? Da wäre Hartz IV noch eine milde Strafe, verdient hätte viele vom Schlage Ackermann & Co. scharfe Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und dicke Haftstrafen wegen millionenfachem Betrug.

Aber wenn die Politik nicht gewillt sein sollte, die Verantwortlichen für die Finanzmarktkrise entsprechend zu bestrafen und zu reglementieren, dann sollten wir Bürger etwas dafür tun. Die Bonzen-Ghettos, welche heute in vielen Städten existieren, sind ja bekannt. Auch, welche Marken und Modelle dieses widerwärtige Zocker-Gesindel als Auto fährt. Da wäre es doch recht leicht, sich über den Türgriffen von deren Karossen zu erleichtern, ihnen einen schönen Hundehaufen an die Türgriffe ihrer Autos, Häuser und Wohnungen zu schmieren und dergleichen mehr. Denn ganz ohne negatives soziales Feedback wird diese geisteskranke Pseudo-Elite immer so weitermachen und noch in Jahrzehnten ihre goldenen Wasserhähne auf Kosten der darbenden Allgemeinheit finanzieren, welcher sie bei jeder Gelegenheit noch mehr „Den Gürtel enger schnallen!“ predigen.

Schluss damit!

Ackermann ausweisen!

Ackermann ausweisen!

PS: Ich frage mich, wie lange die Menschen in den USA noch brauchen werden, um diesen riesigen Betrug zu durchschauen. Auf der einen Seite verlieren Tausende Menschen ihr Obdach und bleiben dennoch auf den Krediten / Schulden davon hängen. Anstatt nun den Bürgern die Kredite abzulösen, damit diese unbelastet einen Neuanfang wagen können, praktiziert die Regierung mit ihrem vom Steuerzahler finanzierten „Rettungspaket“ einen massiven Schuldenerlass für die Millionäre und Milliardäre der Finanzbranche. Ich bin mir sicher, hätten die Amerikaner und die Deutschen mehr von den Franzosen, würden hier wie dort bereits so manche Städte brennen und die Urheber des Fiaskos würden zur Verantwortung gezogen – im Zweifelsfall von der Bevölkerung, wenn die Justiz zu faul und / oder korrupt bliebe.


Zitat des Tages

12.10.2008

Ums Geld geht es bei der Sozialkrise in Deutschland gar nicht. Geld ist genug da. Die Reichen gönnen den Armen einfach nicht mehr Geld, denn dann müssten sie sich in Zukunft den Arsch vielleicht alleine abwischen. Und das können die Reichen und ihre Lakaien in der Regierung sich wirklich nicht zumuten. Die dahinter stehenden Gedanken lassen sich auf einen simplen Nenner bringen: Das Pack muss Hunger haben, denn wenn das Pack keinen Hunger hat, dann arbeitet es auch nicht anständig.

Das kann aber auch nach hinten losgehen. Wenn der Hunger zu groß wird, dann kommt eine Zeit, wo die Reichen mehr Angst vor der Sozialkrise als vor der Finanzkrise haben werden.

Mein Parteibuch