Sind die Initiatoren von www.wortbruch.info schwer geisteskrank?

02.11.2008

Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, dass die verlogenen und hinterfotzigen Idioten Initiatoren von wortbruch.info neue Beiträge mit Überschriften wie

  • Überwältigender Erfolg der Bürgerinitiative „Kein Wortbruch in Hessen“
  • Neu: Flugblatt und Banner zum Herunterladen

erstellt haben. Der sinnlose Zähler auf der Site, welcher derzeit 12.000 – vermutlich größtenteils gefakte- „Stimmen“ anzeigt, kann jedenfalls nicht gemeint sein. Vielleicht meinen sie damit ja den Umstand, dass deren Lügen und Propaganda ihnen gerade komplett um die Ohren fliegen und immer mehr Blogs dieses Lügengebilde von Frankfurter CDU-Spitzenköpfen thematisieren:

Realitätsverlust ist häufig ein Merkmal psychischer Krankheit, böse Zungen würden eine freiwillige Mitgliedschaft in der korrupten Kofferträger- und Ganoven-Ehrenwort-Partei CDU zudem als weiteres Merkmal einer solchen Krankheit bezeichnen.

Zusätzlich berichtet jetzt auch die SPD NRW in ihrem Weblog über die Pseudo-Bürgerinitiative wortbruch.info, die sehr wahrscheinlich von Granden der CDU Hessen initiiert wurde und vermutlich von Schwarzgeld – der brutalstmögliche Lügner Roland Koch würde von angeblichen „Vermächtnissen jüdischer Bürger“ sprechen – finanziert wird:

Die Tage dürften spätestens jetzt gezählt sein, bis die Informationen über die getarnte CDU-Propaganda wortbruch.info in den Massenmedien erscheinen, an denen die SPD beteiligt ist. Bislang haben die hessischen Medien vorangig kritiklos über das unseriöse Werk von Charlotte Schmidt-Imhoff, Alexander Demuth und Jürg W. Leipziger berichtet. Das dürfte sich bald ändern und dann auch auf bundesweiter Ebene bekannt werden, welche grandiose Hinterfotzigkeit in der CDU Hessen herrscht. Das dürfte für Hessens CDU ein gigantisches PR-Fiasko werden, da helfen ihnen dann auch die gekauften PR-Profis nichts.

Die an Nazi-Jargon erinnernde Hasssprache in den Kommentaren auf der Site wortbruch.info ist ohnehin keine Auszeichnung für die verlogenen Hetzer. Da könnte man glatt denken, dass die Initiatoren und Kommentatorten von http://www.wortbruch.info gegen solche Progrome nichts einzuwenden hätten – bürgerlich-christlich halt.

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Nachtrag zur Lügenpropaganda wortbruch.info

02.11.2008

Inzwischen haben mehrere Blogs über das falsche Spiel der CDU aus dem Frankfurter Raum mit der Pseudo-Initiative wortbruch.info berichtet:

Pikant ist vor allem so manche Personalie auf http://www.wortbruch.info. Da sind neben CDU-Köpfen natürlich auch diverse Flachdenker aus der FDP dabei und mit Nikolaus Schweickart sogleich ein INSM-Mietmaul sowie Köpfe anderer Lobbyorganisationen der Industrie, z.B. dem Bürgerkonvent. In den Kommentaren treiben sich zudem diverse Hetzer mit Dr. vor dem Namen herum, bei denen man sich angesichts der Flachheit, Undifferenziertheit und Eindimensionalität des Denkens fragt, in welchen Entwicklungsland und zu welchem Preis sich diese Stammtisch-Pöbler ihren Dr. gekauft haben könnten. Erbärmlich. Hätten die Initiatoren Anstand und Verstand, hätten sie ihre verlogene Site schon längst abgeschaltet und die dümmliche Aktion beendet – oder zumindest deutlich als Projekt der Frankfurter CDU gekennzeichnet.

Spätestens mit dem Sprecher der Pseudo-Initiative, Jürg W. Leipziger, einem PR-Profi und Professor für PR, sollte klar sein, dass die Sache so richtig ordentlich faul ist und die Lügen zum Himmel stinken.


Wortbruch.info: Astroturfing made by CDU

02.11.2008

Unter Astroturfing versteht man das Vortäuschen einer Graswurzelbewegung oder einer Bürgerinitiative durch ein Unternehmen, eine Partei oder andere professionellen Gruppierungen. Ziel ist die Täuschung der Öffentlichkeit:

Ziel ist dabei, den Anschein einer unabhängigen öffentlichen Meinungsäußerung über Politiker, politische Gruppen, Produkte, Dienstleistungen, Ereignisse usw. zu erwecken, indem das Verhalten vieler verschiedener und geographisch getrennter Einzelpersonen zentral gesteuert wird.

Man könnte auch einfach von betrügerischer Propaganda und infamen Lügen sprechen. Nichts anderes ist diese scheinbare Bürgerinitiative, welche sich da unter der Adresse www.wortbruch.info zusammengefunden hat, um gegen den Machtwechsel in Hessen zu hetzen. Ich zitiere von den Nachdenkseiten:

Ich bin im Internet über die Seite http://www.wortbruch.info gestolpert. Hier wird in der üblichen Polemik gegen die von Frau Ypsilanti geplante Minderheitsregierung vorgegangen. Auch das Sammeln von Unterschriften der besorgten Bürger ist als Ziel angegeben. Getarnt ist die Aktion als neutrale Bürgerinitiative von “Unten”. Wirft man einen Blick hinter die Kulissen erfährt man/frau, dass die Eigentümerin der Domain eine gewisse Frau Charlotte Schmidt-Imhoff ist. Recherchiert man ein wenig weiter, taucht Frau Schmidt-Imhoff als Vorsitzende des Fachausschuss Wirtschaftspolitik und Technologie der Frankfurter CDU auf. Auch das Unternehmen, in welchen Frau Schmidt-Imhoff als Geschäftsführerin tätig ist, arbeitet eng mit der Frankfurter CDU Fraktion zusammen.

Als Verantwortlicher für die Homepage ist der Unternehmensberater Alexander Demuth genannt. Die Adresse seines Unternehmens ist identisch mit der auf der Homepage. Demuth berät laut eigener Aussage u.a. folgende Kunden: Altana, BASF, BHF-Bank, Boehriger Ingelheim, Chrysler, Deutsche Bank, Dresdner Bank, DiBa, E.on, Helaba, Hyundai, Messe Frankfurt, Naspa, Reckitt Benckiser, Roche, Sal.Oppenheim, Shell, Talanx und VHV Versicherungen. Somit scheint Herr Demuth auch nicht so ganz unabhängig zu sein.

Außerdem ist er mit der CDU über den Wirtschaftsclub-Rhein-Main eng verbandelt. Es wird also deutlich, dass die CDU mit ALLEN Mitteln verhindern will, dass die Regierung von Frau Ypsilanti sich konstituiert.

Dazu braucht man nichts mehr zu sagen – das ist billigste Lügen-Propaganda im Stürmerstil. Was an dieser verlogenen Aktion christlich oder gar demokratisch sein soll, wissen wohl nur die Initiatoren selbst. Ich war versucht, ihnen den Titel Arschloch des Tages zu verleihen, aber selbst das sind diese Leute nicht wert, denn die stehen durch ihr Tun noch sehr tief darunter.

Eure moralische Armut kotzt mich an!


Zuschrift: Warnung vor Drückerkolonnen in Nordrhein-Westfalen

19.04.2008

Heute erhielt ich eine Zuschrift von einem Leser mit der Warnung vor betrügerischen Drückerkolonnen, die aktuell in Nordrhein-Westfalen (NRW) ihr Unwesen treiben sollen:

Heute klingelte es gegen Mittag an der Tür und ein junger Mann fragte, ob  ich an einer Befragung teilnehmen würde. Angeblich ging es um das Thema Jugendkriminalität. Er stellte ein paar Fragen zu meinem Alter, meinem Beruf und zwei oder drei oberflächliche Fragen zum Thema Jugendkriminalität, z.B. zur vermuteten Rückfallquote. Angeblich sei er Teil einer Selbsthilfegruppe von ehemaligen Jungkriminellen und man wolle Vorurteile prüfen / abbauen, berichtete er weiter. Angeblich hätten sie eine Firma gefunden, die ihnen eine Chance gebe, nun eine Ausbildung zum Krankenpflegehelfer zu machen. Dazu müssten er und seine Mitstreiter angeblich beweisen, dass er Leistung bringen könne und so genannte Leistungspunkte sammeln. Dann kam die Frage danach, ob man sich vorstellen könne, ehemalige Jungkriminelle, wie er selbst einer sei, zu unterstützen. Erst dachte ich an eine dreiste Form der Hausiererei und erwartete die Frage nach einer Spende, aber dann zog er einen Zettel hervor, auf dem diverse Zeitschriften aufgelistet waren, dahinter eine Punktzahl zwischen 1 und 5 Punkten. Er brauche 300 Punkte, bevor er seine Ausbildung machen könne, meinte er. Inzwischen war mir klar, dass es sich um eine banale Drückerkolonne handelt, die mit psychologischen Tricks leichtgläubige Menschen übertölpeln will. Erst wird versucht, über den Fragebogen und das Gespräch an sich Empathie aufzubauen. Und dann wird an das soziale Gewissen appelliert, um für windige Betrüger, die Hintermänner der Drückerkolonne, Abos überflüssiger Zeitschriften an die Mann bzw. an die Frau zu bringen. Besonders dreist finde ich, dass es vorgeblich um Vorurteile gegenüber Jungkriminellen geht, damit die Befragten es erst gar nicht wagen daran zu denken, dass da gerade jemand vor ihnen steht, der eher seine kriminelle Karriere fortsetzt als beendet.

Ich beendete jedenfalls das Gespräch umgehend, verabschiedete mich und schloss die Tür. Zugleich war mir etwas mulmig. Was, wenn es nicht oder nicht nur um das Verkaufen irgendwelcher Abos ging, sondern auch um das Abklopfen der Gegend nach lukrativen Einbruchszielen? Immerhin gibt es an meinem Wohnort fast nur Einfamilienhäuser und vor den Garagen stehen vorrangig Fahrzeuge der gehobenen Mittelklasse und Oberklasse.

Ich werde jedoch noch heute die Polizei über diese dreisten Betrüger informieren und hoffe, dass vor allem die Hintermänner gefasst werden können. Sie würde ich bitten, diese Nachricht umgehend an so viele Personen wie möglich weiterzuleiten, damit niemand auf diese Masche hereinfällt.

Das tue ich hiermit. Schlagen Sie bitte solchen Betrügern die Tür vor der Nase zu, falls diese bei Ihnen aufkreuzen sollten!


Spruch des Tages

19.04.2008

So wie man in einer Gesellschaft deren moralische Qualität an dem Umgang mit den schwächsten Mitgliedern ablesen kann, ist die moralische Qualität eines Systems am Umgang mit seinen Kritikern und Gegnern ablesbar. Der Sozialismus in seiner theoretischen Urform würde selbst denjenigen das Überleben ermöglichen, die sich gewaltfrei gegen das System stellen. Der Kapitalismus in seiner Urform liefert hingegen schon all diejenigen dem Tod, z.B. durch Verhungern, aus, die sich nicht an dem verlogenen Spiel des gegenseitigen Betrugs und der maßlosen Ausbeutung beteiligen wollen.